Kunststoff im Alltag reduzieren

Kunststoff wird aus Erdöl hergestellt, einer Ressource unserer Erde. Ein Rohstoff mit dem wir eigentlich viel sparsamer umgehen müssten, denn er ist irgendwann ausgeschöpft. Besonders traurig stimmt mich auch, dass unser wunderschöner Planet im Plastik erstickt. Wo man geht und steht, findet man Kunststoffmüll achtlos in der Natur verteilt. Bis zu 450 Jahr benötigt die Zersetzung eine Kunststoffflasche. Warum gehen wir so achtlos mit unserer Heimat um. Mikroplastik ist eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt.IMG_0813

Vor rund 2 Jahren fingen wir an uns langsam von Kunststoff zu verabschieden. Es ist nicht einfach, aber möglich und ein langer Prozess. Denn wir ersetzen die Sachen in der Regel erst wenn sie defekt sind. Alternativen aus Holz, Metall, Keramik, Glas oder Stoff können zwar teurer sein, halten gewöhnlich aber länger als Kunststoff. Unsere Vorräte lagern wir zum Beispiel in großen Einmachgläsern (Motten sicher).IMG_0827

Wo konnten wir uns schon teilweise/ganz von Kunststoff trennen:

  • Brotdosen aus Edelstahl
  • Trinkflaschen aus Edelstahl
  • Keine Plastiktüten für Einkäufe, Körbe mitbringen
  • Mehrwegflaschen
  • Holzkleiderbügel
  • Kinderspielzeug
  • Obst/Gemüse unverpackt kaufen, z.B. Biolieferservice, BiomarktIMG_0187
  • Kindergeschirr
  • Schneidebretter aus Holz
  • Rührschüsseln aus Edelstahl
  • Stoffwindeln
  • Waschlappen statt Feuchttücher
  • Joghurt in Pfandgläsern
  • Ketchup/Majonnaise in Glasflaschen
  • Essig/ Öl in Glasflaschen
  • Karton Taschentücherbox
  • selbst kochen, keine Fertigprodukte
  • Leitungswasser trinken
  • Kein Einweg Geschirr/Besteck
  • Mehrweg Kaffee-to-go-Becher
  • Keine Frischhaltefolie, statt dessen selbstgenähte Stoffüberzieher oder Schüssel+Deckel
  • Nur noch Mehrwegstrohhalme
  • Cremedeo (Aludose)
  • Monatshygiene, Stoffbinden, Menstruationstasse (ist mein nächster Test)

Wo es uns schwer fällt!

  • Matschhose
  • Getreidemilch
  • Shampoo (Festes Shampoo hat unserer Kopfhaut nicht gut getan)
  • Zahnbürsten (Bambus/Holz ist deutlich teurer, bei 6 Personen zuviel)
  • Haushaltsgeräte
  • Verpackungsmüll von vielen Einkäufen
  • Reinigungsmittel/Kosmetik selbst herstellen
  • Gummistiefel
  • Müllbeutel für den Restmüll
  • Rasierer
  • WC-Stein
  • SonnenmilchIMG_0815

Schon kleine Veränderungen können große Auswirkungen haben und unsere Müllberge reduzieren. Wie verringert Ihr Euren Kunststoffverbrauch? Über weitere Tipps freue ich mich riesig.

Bis bald,

Eure Ramona.

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