Zwischenstopp in der Schweiz im Zwergenland

In den Pfingstferien führte uns die Reiselust als Erstes in die Schweiz. Der ideale Zwischenstopp auf unserer langen Reise in die Provence. Wir übernachteten zwei Nächte in der urigen, abgelegenen Berghütte „Breitmoos“. Die romantisch, rustikal eingerichtete Hütte verströmt einen besonderen Charme. Sie ist für bis zu 8 Personen ausgelegt und perfekt ausgestattet. Der Esstisch mit Alpenpanorama ist einfach ein Traum. Der Link führt Euch direkt zur Hütte 🏠 (Klick auf das Haus).

Fünf Autominuten von der Hütte entfernt ging es für uns mit der Bergbahn in Reuti über die Mittelstation Bidmi weiter zur Mägisalp. Dort starten wir unsere Wander-Tagestour zunächst mit dem dreistündigen Muggestutzweg von Mägisalp zur Bidmi.

Auf den rund 5 km, meist leicht abwärts verlaufenden Weg über Alpweiden und durch Tannenwälder, erwarteten uns 20 niedliche Zwergenstationen.

Die Haslizwerge haben im Tal eine lange Tradition und Muggestutz ist der älteste Haslizwerg. Auf dem Erlebnisweg erlebt er unzählige Abenteuer, welche die Kinder bei den Stationen wie Tannenzapfenröchni, Adlerschaukel und Höhle spielerisch nachvollziehen können.

Für den Weg empfehle ich unbedingt festes Schuhwerk, ausreichend Sonnen-/Regenschutz, für Kleinkinder eine Trage (nicht Kinderwagen tauglich), genügt Getränke und Essen. Auf dem Weg befinden sich immer wieder Rastmöglichkeit, an machen Stellen kann sogar gegrillt werden (Holz liegt kostlos vor Ort).

Der Muggestutz Zwergenweg endet an der Mittelstation Bidmi wo zwei Restaurants die Wanderer mit Speisen und Getränke bewirten. Nach einer ausgiebigen Stärkung und Pause auf dem Spielplatz ging es für uns zur zweiten Attraktion.

An der Mittelstation Bidmi beginnt der im Sommer 2019 neu eröffnet Kugelweg. Auf dem von Bidmi nach Reuti verlaufenden Wanderweg bieten 10 spannende und abwechslungsreiche Kugelbahnen einen riesen Spaß für Groß und Klein.

Alle Bahnen wurden von Holzbaufirmen aus der Region konstruiert. Kugeln sind an beiden Berbahnstationen für CHF 3.00 erhältlich. Da die Kugeln durch den Schwung gelegentlich aus der Bahn hüpfen und im Gebirge zwangsläufig schnell davon kullern, empfehle ich lieber eine Kugel mehr zu kaufen. Uns ging auch eine verloren, dafür fanden wir zwei!

Der Kugelweg hat eine reine Wanderzeit von 1 Stunde, wir benötigten insgesamt etwas über 2 Stunden. Der Weg ist durchweg gut beschildert und an manchen Stellen geht es steil bergab. Kleinkinder können ausschließlich in der Trage transportiert werden. An der Talstation Reuti befindet sich die letzte Kugelbahn.

Beide Wanderwege lassen sich perfekt als Tagestour erwandern. Wir starteten gegen 10 Uhr und kamen um 16 Uhr wieder am Auto an.

Nach diesem aufregenden Tag genossen wir noch etwas die idyllische Bergwelt auf unserer Berghütte bevor unsere Reise am nächsten Morgen weiter richtig Süden ging.

Aber davon berichte ich Euch in einem weiteren Reisebericht.

Bis bald,

Eure Ramona

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